Artikel:132
zur Warengruppe Gemüse

Schwarzer Rettich

Schwarzer Rettich
Herkunft
Bayern
Verband/Zertifikat
DE-ÖKO-037
Handelsklasse
II
Menge
(der Artikel wird genau eingewogen)
Artikelnummer
#132
Artikel-Info
Ökoring
Preisangaben inkl. MwSt.
 
Herkunft
Bayern
Verband/Zertifikat
Handelsklasse
II
Menge
(der Artikel wird genau eingewogen)
Artikel
#132
Artikel-Info
Ökoring
Schwarzer Rettich


Die schwarze Wurzel des Rettichs enthält Senföl und Zucker. Diese Gehaltstoffe sind für den brennend-würzigen Geschmack zuständig. Man unterscheidet in dieser Familie den einjährigen Frühjahrs-u. Sommerrettich und den zweijährigen Winterrettich sowie das Radieschen (bot. Raphanus sativus var. sativus).
Umgangsprachlich wird der schwarze Rettich noch, Ackerrettich, Hedrich und Kriebelrettich genannt.

Botanisches:
Raphanus sativus; Familie der Kreuzblüter.
Der Rettich ist eine krautige, zweijährige Pflanze, die im 1. Jahr eine Rosette gelappter, fiederteiliger Blätter und eine kräftige Rübe erzeugt. Der Rettich ist eine Holzrübe, deren Holzteil größtenteils zart ist und nur wenige verholzte Gefäße besitzt.  

Geschichtliches:
Ursprünglich kam der Rettich aus dem asiatischen Raum, wo er auch heute noch reichlich verwendet wird. Im Mittelalter kam er erst mals nach Deutschland, wo er als Heilpflanze bei Gallen- und Leberleiden, sowie bei bronchialem Husten genutzt wurde.

Verwendung:
Winterretich kann als Salat, Gemüse, Suppe, blanchiert, gekocht, gebraten oder auch eingelegt verwendet werden. Wie bereits erwähnt, kann der schwarze Rettich auch in der Heilkunde eingesetzt werden, wie z:B. als Hustensaft. Hierzu muss der Kopf des Rettichs als "Deckel" heruntergeschnitten werden der Rettich ausgehölt und mit 5-10 EL Honig aufgeffült werden. Deckel wieder aufsetzten und 1 1/2 Stunden stehen lassen. Der Honig im Rettich verwandelt sich in Hustensaft.

Ernte:
Der Winterrettich kann meistens im Oktober geerntet werden.

Lagerung:
Bei der Lagerung ist darauf zu achten , dass der Winterrettich unbeschädigt und ausgereift, aber nicht überreif ist. Um dem Lebensmittelverderb vorzubeugen, sollte es in einem möglichst trockenen, sauberen Zustand schonend eingelagert werden. Beim sogenannten Sandeinschlag, wird zuerst eine mittelfeuchte Schicht Sand bzw. Torf in eine Kiste o.ä. eingefüllt und darauf eine Lage Rettich gelegt. Der Rettich sollte hier vorher nicht von der Erde befreit werden. Es folgt wieder eine 2 bis 3 Finger dicke Sandschicht und darauf die nächste Lage Winterrettich. So kann sich der Rettich bis zu drei Monaten halten.